Blogparade: Meine Hass- vs. meine Lieblingsgeräusche

Blogparade: Meine Hass- vs. meine Lieblingsgeräusche

8. März 2016 39 Von nicoleinez

Wie sicherlich schon viele von euch mitbekommen haben, finden sich seit Kurzem auch Blogparaden unter meinen Texten. Es macht mir Spaß, mich mit anderen Bloggern auszutauschen und über ein vorgegebenes Thema zu schreiben. Gestern hat Ivonne von Mutterchaos zum Schreiben über seine persönlichen Hassgeräusche aufgerufen. Da ich schon zum Gegenteil, nämlich zum Thema 10 Lieblingsgeräusche, auch was sagen wollte, tue ich das einfach in Einem. Ich hoffe, das stört niemanden. Außerdem mitgemacht hat Zeilende  Wenn es doch jemanden stört, sich bitte beim Salzamt zu beschweren.

Ich muss sagen, dass es gar nicht so einfach ist, seine Liebe und seinen Hass auf 10 Dingen zu beschränken. Außerdem weiß ich nicht, womit ich anfangen soll. Angeblich ist es besser, wenn man zuerst das Schlechte sagt und dann mit dem Guten aufhört bzw. abrundet. Mal sehen.

Meine 10 Hassgeräusche: (Ich habe diese Farbe verwendet, weil ich sie ebenfalls hasse)

– Staubsauger: Es gibt nichts Grauslicheres, als das Geräusch von Staubsaugern. In dieser Hinsicht bin ich eine Katze: Ich hasse diesen Lärm und bin ganz schnell weg, wenn jemand Staub saugt. Wenn ich selbst sauge, dann nur mit Ohrstöpsel und lauter Musik.

– Nachbarn: Es gibt viele Kinder in der Nachbarschaft und ich liebe Kinder eigentlich. Nur meine nebenan sind leider genauso unerzogen und assig, wie ihre Eltern. Ich kenne kaum ein schlimmeres Geräusch, als sie täglich (mindestens) abends brüllend im Gang zu hören.

– Sich paarende Katzen: Es irritiert mich jeden Sommer, wenn ich Katzen höre, wenn sie sich gerade paaren. Katzen haben keinen Sex. Gleich wie Eltern, jüngere Geschwister und Verwandte und Menschen, die man grauslich findet. Außerdem ist das Geräusch per se schon unheimlich.

– Dunstabzüge: Ich bin der festen Überzeugung, dass Dunstabzug und Staubsauger irgendwie verwandt sind. Sobald meine Mutter den Abzug aufdreht, bin ich weg.

– Wecker: Ich schlafe total gerne und wenn ich keinen Stress habe, wache ich auch auf natürliche Art und Weise auf. Es gibt keine grässlichere Art, in den Tag zu starten, als von einem Wecker geweckt zu werden. Vor allem, wenn man im Bett noch auf Schlummern gedrückt hat und gerade im Bad ist, während der Wecker nach 10 Minuten wieder läutet.

– Schweizer Kracher & Sektkorken: Ich finde es extrem unnötig, Schweizer Kracher zu werfen. Sie sind laut, gefährlich (weil sie meist von Betrunkenen benutzt werden) und stinken. Wo liegt der Sinn dahinter (Wobei so sind viele Menschen auch…. Hm.) Auf jeden Fall zucke ich bei jedem Sekt öffnen und bei jedem Kracher zusammen, weil ich es nicht mag.

– Notbremsungen: Das Geräusch einer akuten Bremsung stresst mich und hört sich nicht gut an. So ähnlich wie alle Musikrichtungen, die mit „Hard“ beginnen.

– Musikrichtungen: Ich höre prinzipiell in viele Richtungen Musik, aber ein paar gehen einfach gar nicht. Screamer-Bands, Rülpsgesang, Hüttengaudi-Hits, Hardcore, Dubstep, Soul, Hip Hop, Leider-Nein Kandidaten

– Akku leer: Mein Laptop-Bärli (ja, das ist wirklich eigenartig, wenn man zu seinem Laptop so sagt) macht ein bestimmtes Geräusch, wenn der Akku leer ist. Ich hasse es!

– Laute, dumme Menschen: Das Eine kommt selten bzw. nie ohne das Andere. Es macht mich wirklich aggressiv, wenn Leute in der Öffentlichkeit ihr Privatleben auf den (nicht vorhandenen) Tisch legen. Vor allem auf langen Zugfahrten. Und noch schöner, wenn man kein Wort des gesagten versteht. Auch wenn niemand was sagt: Es interessiert NIEMANDEN! NIEMANDEN! ÜBERHAUPT NIEMANDEN!

 

Meine 10 Lieblingsgeräusche: (Ich habe diese Farbe verwendet, weil ich sie ebenfalls liebe)

– The Naked and Famous & Editors: Ich liebe, liebe, liebe diese Bands. <3 <3 <3. Lieder von diesen Interpreten, bringen mich in eine gute Stimmung. Fast immer. Titel von TNAF: „Punching in a dream“, „Girls like you“, „Hearts like ours“…. Editors: „Papillon“, „Life is fear“, „Marching orders“. Es gibt echt kein Lied, das mir von den beiden Bands nicht gefällt. Weil Liebe und so. The Naked and Famous singt mit soooo viel Freude und Energie, dass man gar nicht glauben würde, wie negativ die Texte und die Thematiken eigentlich sind.

– Das Schnurren einer Katze: Es gibt für mich kaum etwas Beruhigenderes. Was soll ich noch weiter dazu sagen?

– Das Heulen der Sirene: Jeden Samstag zu Mittag. Das hat etwas Vertrautes für mich. Quasi ein angenehmes Ritual. Das muss man nicht verstehen und kann man auch so stehen lassen.

– Das Öffnen einer Radlerdose: (Nein, nicht Radlerhose, sondern Dose 😉 Ich liebe Radler im Sommer oder Frühling. Entweder mit Zitrone oder Almdudler, Hauptsache kühl. Dieses Geräusch kündigt pure Erfrischung an (Das klingt wie ein Werbeslogan).

– Das Rauschen eines Baches. Wem ich jetzt erklären muss warum, der hat noch nie einen Bach rauschen gehört.

– Das Beißen in frisches Gebäck. Auch wenn man sich die Zähne daran ausbeißt: Der Geschmack und das Geräusch sind es alle Mal Wert.

– Die Stimme vertrauter Personen. Weil sie vertraut sind.

– Das „Bim“ der Bim, wenn man in der Kälte steht. Ratet Mal, warum!

– Die Stimme der Busstimme in Wien, auf der Linie 86 (?) in Wien. Auf jeden Fall spricht dieser Mann (Stand 2012), als hätte er das Tourette-Syndrom. Das finde ich unterhaltsam.

– Das Geräusch des Windes im Seewinkel (Burgenland). Er riecht im Sommer nach Salz und ist warm und man fühlt sich wie im Süden, obwohl man im Norden ist (hahahaha).

 

Mir ist beim Schreiben aufgefallen, dass Liebe keine Erklärung braucht. Hach, haben wir wieder was aus dem Leben gelernt. Wie romantisch.

Sagt mir doch in den Kommentaren, was eure absoluten Lieblings- bzw. Hassgeräusche sind. Vielleicht könnt ihr mich ja inspirieren.
Das ist heute meine 4. Blogparade, bei der ich mitmache.

Andere Themen waren:
Warum blogge ich?
Blogparade zum Thema „Vorbild“ und meine liebste Parade:
Blogparade zum Thema „Mit leichten Gepäck“

Stille Grüße,
Eure Nicole

 

Copyright: Nicole Inez