Neujahrsvorsätze: Was ich im neuen Jahr anders machen werde

Neujahrsvorsätze: Was ich im neuen Jahr anders machen werde

27. Dezember 2018 4 Von nicoleinez

Was ich im neuen Jahr anders machen werde

Neujahrsvorsätze sind so alt wie die Menschheit selbst. Ich bin mir sicher, dass bereits Steinzeitmenschen ihre Vorsätze in Stein gemeißelt haben. Doch dass sie diese dann häufiger umgesetzt haben, als der moderne Mensch, traue ich mich nicht zu behaupten. Es gibt eine weite Bandbreite an Vorsätzen: Weniger essen, mehr Sport, gesünder leben, mit dem Rauchen aufhören. Die Liste ist oft gleichermaßen lang, wie utopisch. Das hält uns jedoch nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen.

Als kritisch denkender Mensch hinterfrage ich es immer besonders stark, wenn ich zu mir selbst sage: „Ab dem neuen Jahr änderst du dies und jenes, Nicole.“ Denn ich habe mich schon oft scheitern gesehen. Gleichzeitig sehe ich aber den Jahreswechsel auch als Chance für Änderungen. Sowohl in meinem Verhalten, als auch in meinem Leben. Zumindest fällt weg, dass ich mir selbst noch zusätzlich ein Datum finden muss, um mit alten Gewohnheiten zu brechen.

Vielleicht ist dir aufgefallen, wie ich meine Überschrift gestaltet habe. Nämlich mit „Was ich im neuen Jahr anders machen werde“. Psychologisch gesehen ist es zwar immer noch eher „passiv“, doch besser als sollte oder muss. Denn mit den Worten „sollte“ oder „muss“ suggeriert man seinem Unterbewusstsein, dass man etwas nicht freiwillig will, sondern sich gemüßigt fühlt, es zu tun. Deswegen: Wann immer ihr euch für eine Verhaltensänderung entscheidet, ihr müsst nicht, IHR WERDET.

Was ich aus der Vergangenheit gelernt habe

„Rome wasn’t built in a day“. Diesen Spruch sage ich mir dann, wenn ich wieder einen Roman voll gut gemeinter Neujahrsvorsätze habe. Ich sehe zu viele Vorsätze ungefähr auf dem Level, auf dem sich auch ungefragte Ratschläge von „guten Freunden“ befinden. Man ignoriert sie einfach und fühlt sich auf den Schlips getreten. Und man wird sie gewiss nie umsetzen, weil man innerlich gar nicht dafür offen, oder dazu bereit ist. Aus diesem Grund möchte ich mir für 2019 schon Dinge vornehmen. Doch anders als in manch vergangenem Jahr.

Heuer habe ich versucht, noch bewusster durch mein Leben zu gehen und vor allem nach innen zu schauen. Was sind meine Ziele für die Zukunft? Und was möchte ich noch ändern, um diese auch zu erreichen? Wo stehe ich mir selbst im Weg? Aus Erfahrung weiß ich, dass oberflächliche Sachen, wie eine Gewichtsabnahme sich oft mit einer Änderung in den Lebensumständen ergeben. Oder auch mit einer Verhaltensänderung. Genau deshalb setze ich auf mentale Änderungen.

Neujahrsvorsätze für 2019

Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich meine Verhaltensänderungen zum Teil schon 2018 begonnen habe. Viele werden also nur eine Fortsetzung darstellen. Dennoch werde ich sie erwähnen. Möglicherweise werde ich dann zur Jahreshälfte im Juni dann Mal auf meinen Blog schauen, um zu checken, wie weit ich von meinem Weg abgekommen bin.

Was sind also meine Pläne für 2019?

Dein Drama – dein Problem

Das ist der einzige aller Punkte, bei denen ich meinen Fokus verlasse und eine klare Grenze setze. Ich habe manchmal eine Tendenz, dramatische Personen zu spät zu erkennen und mich mit ihnen in ihrer Soap-Opera zu drehen. Für das neue Jahr möchte ich hier noch bewusster auf meine Intuition hören und mich von jeglichem fremden Drama abgrenzen. Die Zeit und Energie ist zu kostbar.

Fokus auf was ich möchte

Fokus ist wirklich alles. Denn sobald man sich auf seine Ziele richtet, fällt es einem leichter, diese auch zu erreichen. Das beinhaltet auch, dass ich mich von störenden Faktoren während der Arbeit, distanzieren werde. Deshalb werde ich auch weiterhin meine Ziellisten schreiben. Dies kann ich nur jedem von euch empfehlen.

Die Welt entdecken

In den letzten Jahren ist das Reisen wirklich zu kurz gekommen bzw. hatte ich nicht wirklich das Interesse daran. Das soll sich Stück für Stück ändern. Auf der Welt gibt es viel zu entdecken und ich möchte Teil davon sein.

Verschwiegener sein

Ich habe bemerkt, dass es nicht gut ist, zu viel von seinen „geheimen“ Plänen zu verraten. Dies ist wahrscheinlich eine meiner größten Schwächen: Dinge über private Angelegenheiten auszuplaudern, bevor sie überhaupt der Rede Wert sind, oder Bestand bewiesen haben. Da ich viele Menschen kenne, die genau das Gegenteil sind, werde ich von ihnen lernen.

Alte Muster zurücklassen

Wir alle leben zum Teil in alten Mustern, die zwischen uns und unserem wahren Ich stehen. Deshalb werde ich weiter daran arbeiten, um mental frei zu leben und meine Vorstellungen ohne Einschränkungen leben zu können.

Bewusster konsumieren

Natürlich könnte ich hier hinschreiben „mit dem Rauchen aufhören, gesünder essen, bla.“ Doch das ist in diesem Fall zu viel gedanklicher Stress, zu viel worauf ich dann achten müsste. Deshalb möchte ich einfach alles bewusster konsumieren. So, dass ich mich damit auch gut fühle. (Ich zweifle jetzt schon etwas an der Umsetzung).

Zielgerichtet leben

In meinem jugendlichen, rebellischen Ich dachte ich immer, dass es eine Art Manipulation, oder falsch sei, wenn man mit Handlungen ein Ziel verfolgt. Doch wenn man dann ehrlich mit sich selbst ist, verfolgt eigentlich jegliches menschliches Verhalten ein Ziel. Nur weil man sich seinem Handlungsgrund nicht bewusst ist, heißt das nicht, dass man kein Ziel verfolgt. Ich habe in den letzten Jahren so oft davon gehört und darüber gelesen, dass ich es jetzt auch einfach umsetzen möchte.

Gefühle fühlen

Das klingt irgendwie psychopathisch, so als wäre ich bisher nicht dazu in der Lage gewesen. Lass mich erklären: Wir tendieren dazu, dass wir unangenehmen Gefühlen aus dem Weg gehen. Auch ich hatte so meine Mechanismen, die ich immer dann eingesetzt habe, wenn es mir unangenehm wurde. Doch ich habe mich bereits 2018 davon gelöst. Anfangs fühlte es sich an wie ein freier Fall ohne Boden. Immer, wenn ich etwas erlebt habe, mit dem ich emotional überfordert war, habe ich bestimmte Verhaltensweisen gezeigt. Irgendwann habe ich das durchschaut und langweilte mich selbst mit meiner eigenen „Einfältigkeit“. Und ich sagte mir „Nicole, ich möchte wissen, was passiert, wenn du einfach keine Ersatzhandlung für das Fühlen dieser Gefühle durchführst.“ Und so habe ich es dann auch gemacht.

Mich inspirieren (lassen)

Es gibt Themen, die mich einfach brennend interessieren, die ich aber dennoch oftmals vernachlässigt habe. Auch das habe ich bereits im (noch nicht) alten Jahr verändert und werde ich weiter fortführen. Mehr lesen, mehr tun, mehr erleben: In jenen Bereichen, die mir essentiell erscheinen.

Lass mich gerne wissen, wie du zum Thema Vorsätze stehst, oder verrate mir deine.

Lies auch, warum Ziele so wichtig für dich sind.


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